Die besten 5 DAB Autoradios im Vergleich. Unser Kauftip ist das Pioneer MVH-270DAB Autoradio DAB+. Die Abkürzung DAB steht für „Digital Audio Broadcasting“ und bezeichnet den neuen Standard zur... zum Ratgeber

1. Platz
  • hervorragender Empfang
  • komplikationslose Wiedergabe vom USB-Stick
  • hochwertige Verarbeitung, besonders der Bedienknöpfe
  • einfache Bedienung
  • toller Klang
2. Platz
  • toller Klangeffekt
  • guter Radioempfang in gehobener Tonqualität
  • Freisprecheinrichtung mit kaum wahrnehmbarer Rückkopplung
  • unkomplizierte Menüführung
3. Platz
  • integrierter DAB/DABTuner
  • USB an der Frontseite
  • SD-Kartenleser
  • Bluetooth 2.0 integriert
  • DAB Scheibenantenne

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Ratgeber

Die Abkürzung DAB steht für „Digital Audio Broadcasting“ und bezeichnet den neuen Standard zur digitalen Radioübertragung. Autoradios mit DAB gibt es in Deutschland bereits seit 2001. Im Sommer 2011 haben die Hersteller das System nochmals überarbeitet und bieten es nun unter dem Label DAB+ an. Praktisch alle neuen Autoradios sind inzwischen mit DAB+ ausgerüstet, obgleich die älteren Technologien nach wie vor funktionieren.

Sowohl DAB als auch DAB+ haben die bisher gebräuchliche analoge Übertragung von Radiosignalen ersetzt, die in der Regel an einen UKW-Empfänger im Autoradio gekoppelt war. Die technologische Neuerung ist mit zahlreichen Vorteilen verknüpft. Sie verfügt über eine wesentliche bessere Empfangsqualität als die analoge Sendetechnik und ein weitaus größeres Senderspektrum. Zudem ist damit zu rechnen, dass die analogen Kanäle in absehbarer Zeit komplett den Dienst einstellen werden.

Die Vorteile im Detail

Für die Käufer von neueren Fahrzeugen stellt sich nicht die Frage, ob sie sich ein DAB-Autoradio anschaffen sollen oder nicht. Sie finden solch ein Gerät meist schon ihrem Wagen vor. pioneer-mvh-270dab-autoradio-dab.jpgDoch für die Besitzer älterer Autos, die noch ein analoges Radio verbaut haben, lohnt sich auf jeden Fall ein Wechsel zum moderneren System.

Größeres Senderspektrum

Zunächst einmal fällt das Sendeband bei einem DAB-Autoradio wesentlich breiter aus als bei älteren UKW-Radios. Der DAB-Frequenzbereich reicht von 30 MHz bis 3 GHz. UKW deckt nur das Spektrum zwischen 79,5 und 108 MHz ab.

Der Empfang ist obendrein frequenzunabhängig. Dadurch muss man nicht ständig nach einer neuen Frequenz suchen, wenn man nach ein paar Kilometern Fahrt einen neuen Sendemast erwischt. Denn auf jeder Frequenz ist Platz für gleich mehrere Sender.

Theoretisch spielt es inzwischen keine Rolle mehr, ob man sich im Sendegebiet von SWR oder WDR befindet, um den Kanal zu empfangen. Man kann selbst Lokalsender unabhängig von ihrem Sendersitz bundesweit empfangen. So etwas war zuvor lediglich mittels Kabelempfang, Satellit oder Internetradio möglich.

Aber in der Praxis hat der Gesetzgeber etwas gegen diese unbegrenzten Möglichkeiten. Die öffentlich-rechtlichen Sender dürfen zum Beispiel nur innerhalb des Bundeslandes empfangen werden, für dessen Grundversorgung sie zuständig sind.

Zudem hat man für DAB+ komplett neue Empfangsblöcke entwickelt. Deshalb umfasst das DAB-Autoradio eine wesentlich größere Bandbreite an Sendern und Programmformaten, die mit einem einfachen UKW-Empfänger schlichtweg nicht verfügbar sind.

Doch auch die Programme, die bisher nur über Mittelwelle gesendet haben, ziehen ihren Nutzen aus dem DAB-Autoradio. Bisher war der Empfang alles andere als ein Vergnügen. Der Mittelwellenempfang war oftmals verrauscht und knarzig. Nun hört man die Kanäle in kristallklarem Sound.

Empfangsqualität

Das zweite wesentliche Qualitätsmerkmal von DAB ist dessen konstant gute Empfangsqualität. Wenn man Radio über UKW empfängt, sieht man sich mit den typischen Schwankungen bei schwächerem Sendesignal konfrontiert. Weil man mit dem Auto permanent in Bewegung ist, hat man ständig mit diesem Problem zu tun. Doch bei einem DAB-Receiver gehören nervendes Rauschen und Knistern der Vergangenheit an.

Aber nicht nur das Empfangssignal ist stabiler, sondern auch die Tonqualität an sich spürbar besser als bei UKW-Empfang. Sie entspricht CD-Klangqualität. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass der Sound maßgeblich vom verwendeten CODEC und seiner Kompressionsrate abhängig ist.

Das DAB-Autoradio ist zusätzlich mit einer Fehlerkorrektur ausgestattet. Störungen während des Empfangs werden quasi wegretuschiert. Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass das DAB-Signal zu schwach ist, hat das DAB-Autoradio einen Plan B in petto. Denn dann schaltet das Radio auf den eingebauten UKW-Receiver um und empfängt den Sender auf herkömmliche Weise.

Das DAB-Autoradio besitzt zudem einen Mehrwert gegenüber Radio mit RDS-Funktion. Denn DAB kann auf dem digitalen Übertragungsweg noch mehr Daten auslesen als RDS. So lassen sich beispielsweise komplette Songtexte oder Albumcovers anzeigen, sofern die Dateien diese Informationen beinhalten. Auch die Nutzungsmöglichkeiten von Verkehrswarnungen und Wetterdiensten verbessern sich durch DAB+.

Unterschiede zwischen DAB und DAB+

Wer bereits Nutzers eines Autoradios mit DAB ist, fragt sich vermutlich, ob ein Wechsel zu einem Modell mit DAB+ sinnvoll ist. jvc-kd-db95bte-usbcd-receiver-mit-dab-tuner.jpgHäufig muss man allerdings gar nicht das gesamte Autoradio austauschen, denn es gibt im Handel auch DAB+-Adapter, mit denen man ältere Geräte nachrüsten kann.

DAB+ bietet alle Funktionen, über die DAB verfügt, und zusätzlich einige Extras. Im Wesentlichen unterscheiden sich beide Systeme im Hinblick auf die Audiocodierung. DAB+ setzt auf MPEG-4 HE-AAC v2. Dies gilt als die effizienteste Audiokomprimierung, die derzeit verfügbar ist. Das normale DAB hat hingegen den etwas veralteten MPEG-1 Layer-2 im Einsatz.

DAB+ holt dadurch selbst aus Musikstücken mit extrem niedrigen Bitraten noch eine Menge Qualität heraus. Bei hoch aufgelösten Musikstücken erreicht DAB+ wiederum eine feinere Trennung der Signale. Die einzelnen Instrumente in einem Song sind so zum Beispiel genau herauszuhören und verschwimmen nicht zu einem undefinierten Klangbrei.

Zudem ist die Datenübertragungsrate bei DAB+ nochmals deutlich höher. Dadurch können auf jeder Frequenz etwa doppelt so viele Programme empfangen werden. Momentan sind es bis zu 18 Stück.

Bedienungsmöglichkeiten

Da alle DAB-Autoradios von Hause aus über ein größeres Senderspektrum und eine bessere Empfangsqualität verfügen, liegen die Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Geräten vornehmlich in ihrer Ausstattung begründet. So spielt bei modernen Autoradios insbesondere die Bedienungsfreundlichkeit eine wichtige Rolle, aber auch ein eher traditioneller Wert wie die Musikleistung.

Leistung

Eines der ersten Merkmale, das viele Nutzer interessiert, ist die maximale Wattleistung. Hier gibt es zu den alten Autoradios keine Unterschiede. DAB+ verwendet eine andere Empfangstechnik. Die Musik wird jedoch weiterhin mit herkömmlichen Methoden abgespielt.

Die DAB-Autoradios sind in der Regel mit einem Vorverstärker bestückt. DAB+ beherrscht auch 5.1-Raumklang. Mit den entsprechenden Boxen kann man den Pkw also problemlos zur rollenden Parkplatz-Disco hochrüsten. Je mehr Watt die Anlage aufbieten soll, desto mehr Geld muss man gewöhnlich ausgeben.

Einstellmöglichkeiten am Display

Die heutigen Möglichkeiten digitaler Technik sind nahezu unbegrenzt. Darin liegen auch Nachteile, denen man zuweilen bei den Displays begegnet. Die Gehäusefront des Autoradios verfügt über ein beschränktes Platzangebot. Mancher Hersteller übertreibt es und versucht zu viele Bedienelemente hineinzustopfen.

Deshalb sind ein großer, leicht zu erreichender Hauptschalter und ein gut lesbares Display das A und O bei jedem DAB-Autoradio. Die meisten Geräte sind mittlerweile farbig gestaltet und bei eingeschaltetem Licht natürlich beleuchtet. Einige Hersteller können hier mit einem auswechselbaren Rahmen für die Gehäusefront punkten, sodass man das Design jederzeit dem eigenen Geschmack anpassen kann. Außerdem lassen sich die Farbeinstellungen des Displays verändern.

Bedienung per Lenkradsteuerung

Bei den heutigen Fahrzeugen sind die grundlegenden Steuerungsmöglichkeiten wie Lautstärkepegel und Senderwahl meist über integrierte Tasten im Lenkrad ansteuerbar. Dies setzt voraus, dass das DAB-Autoradio entsprechend kompatibel ist.

Es kann jedoch zu einem Konflikt kommen, wenn man weitere externe Geräte wie ein Smartphone, eine Freisprecheinrichtung oder ein Navigationsgerät über das Lenkrad steuern möchte. pioneer-deh-x6700dab-cd-tuner-rds-dab.jpgIn diesem Fall ist es von Vorteil, wenn das Autoradio über passende Anschlüsse für diese Apparate verfügt und die Koordination übernimmt. So dimmt das DAB-Autoradio bei einem eingehenden Anruf automatisch die Musik herunter, damit man sich ungestört unterhalten kann.

Die Anschlussmöglichkeiten

Wer seine Musikanlage ein wenig hochrüsten möchte, benötigt Anschlüsse für eine Endstufe, einen separaten Subwoofer oder ein komplettes hochwertiges Lautsprecher-System. Doch auch Smartphones, MP3-Player und Computer können prinzipiell an ein DAB-Autoradio angeschlossen werden. Da alle Geräte jedoch unterschiedliche Anschlusstypen und eine andere Datenübertragung benutzen, ist es wichtig, dass das Radio über entsprechende Anschlussmöglichkeiten verfügt:

  • AUX-Anschluss
  • iPhone
  • Smartphone
  • Bluetooth
  • Freisprecheinrichtung

AUX-Anschluss

Der AUX-Anschluss an einem DAB-Autoradio gehört zu den wichtigsten Verbindungen. Denn der analoge Stereoeingang harmoniert mit den meisten verfügbaren Audioquellen. So lassen sich an den Line-Eingängen verzerrungsfrei CD- und DVD-Player, Soundkarten sowie MP3-Player über einen Klinkerstecker anschließen. Es gibt darüber hinaus AUX-Adapter für iPods oder Laptops.

Die DAB-Audioradios unterscheiden sich darin, wo sie die Stecker platzieren. Ein AUX-Anschluss an der Rückseite des Geräts ist umständlich zu handhaben. Wenn sich die Steckerleiste an der Gerätefront befindet, ist sie wesentlich einfacher zu bedienen. Zudem bieten manche Radios zusätzlich einen USB-Anschluss oder einen SD/MMC-Kartenslot.

iPhone

Das DAB-Autoradio kann für das iPhone als Freisprecheinrichtung dienen, aber auch als Musik- und Videoplayer oder Navigationsgerät. Allerdings muss man in diesem Fall bei der Produktbeschreibung sehr genau hinschauen. Denn etliche Autoradios sind nur auf eine dieser Nutzungsarten ausgerichtet.

Apple-Geräte benutzen einen eigenen Anschlussstandard. Das DAB-Autoradio muss für dieses System also ausgelegt sein. Im Idealfall verfügt es über eine Dockingstation, in die man das iPhone einfach hineinsteckt. Besonders komfortabel sind Dockingstations, die sich bei Nichtgebrauch verschließen lassen.

Doch Vorsicht: Die DAB-Autoradios sind im Hinblick auf iPhones nicht aufwärts kompatibel. Wenn in der Produktbeschreibung vermerkt ist, dass das Gerät für ein iPhone 4 gedacht ist, wird es nicht mit einem iPhone 5 harmonieren.

Smartphone

Bei den Android-Smartphones stellt sich ein ähnliches Problem. Auch hier muss man darauf achten, dass das DAB-Autoradio mit der aktuellen Android-Version kompatibel ist. Mit den jeweils älteren Standards kommen die neueren Autoradios im Übrigen problemlos klar.

Der Trend bei den Herstellern von DAB-Autoradios geht jedoch eindeutig dahin, sowohl für iPhone als auch Android-Geräte die passenden Anschlüsse bereitzuhalten. Sie müssen sich letztlich den Marktgegebenheiten beugen. Viele Nutzer wechseln alle zwei Jahre ihr Handy und wünschen dann natürlich, dass es immer noch am Autoradio funktioniert.

Bluetooth

Bluetooth stellt eine Lösung dar, mit der man Android- und iPhone-Geräte gleichzeitig mit dem DAB-Autoradio verbinden kann. Die kabellose Übertragung ist der momentan zuverlässigste Funkstandard und bietet eine saubere Qualität. Vor allen Dingen beherrschen immer mehr Computer- und Audiogeräte Bluetooth.

So lassen sich damit nicht nur die Daten von Smartphone und iPhone ans Autoradio streamen, sondern auch von Notebooks, Tablets und MP3-Playern. Dementsprechend sind die meisten DAB-Autoradios heute bereits mit Bluetooth ausgestattet. Wo es fehlt, lässt es sich mit einem Adapter relativ einfach und kostengünstig nachrüsten.

Freisprecheinrichtung

Für die gemeinsame Verwendung einer Freisprecheinrichtung mit einem DAB-Autoradio existieren zwei Alternativen. Entweder bietet das Radio die Möglichkeit, eine bereits vorhandene Freisprecheinrichtung anzuschließen. Oder aber das Autoradio übernimmt diese Aufgabe gleich selbst und erspart einem so die Anschaffung eines weiteren Geräts.

Wenn man sich für die zweite Lösung entscheidet, bekommt man ein Mikrofon mitgeliefert. blaupunkt-1011402220001-stockholm-230-kfz-radio-dabdab.jpgDieses ist in aller Regel mit einem Clip bestückt, den man am Hemd, T-Shirt oder der Jacke befestigen kann. Manches DAB-Autoradio verfügt zudem über einen Voice-Recorder, der das Autoradio in ein digitales Diktiergerät verwandelt.

Zusätzliche Ausstattung

Von einem hochwertigen DAB-Autoradio kann man erwarten, dass sich daran moderne Peripheriegeräte anschließen lassen. Doch ein gut ausgestattetes Radio bietet noch einige weitere Abspielmöglichkeiten und Extras. Dazu zählen zum Beispiel:

  • CD-Player
  • DVD-Player
  • Doppel-DIN-Autoradio

CD-Player

CDs sind zwar technisch gesehen veraltet, ein CD-Player gehört aber dennoch zur Ausrüstung vieler DAB-Autoradios dazu. Dieser Umstand ist den Hörgewohnheiten der Nutzer geschuldet.

Es ist richtig: Viele Menschen speichern ihre Musiksammlung inzwischen auf Festplatten und MP3-Playern. Doch Menschen jenseits der 30 besitzen nach wie vor große CD-Sammlungen zu Hause. Und genau diese Gruppe stellt den größten Anteil an Autofahrern.

Die CD ist den modernen Speichermedien schließlich in klanglicher Qualität nicht unterlegen. Im Gegenteil: Wenn man seine Musikstücke auf Festplatte extrem komprimiert hat, um Platz zu sparen, ist die Qualität deutlich schlechter als von einer CD. Außerdem nehmen CDs nicht allzu viel Platz in Anspruch.

DVD-Player

Der DVD-Player am DAB-Autoradio ist kein Muss, denn als Speichermedium für Musik haben sich DVDs nie etabliert. Dennoch sind mittlerweile etliche Radios mit dieser Abspielmöglichkeit ausgerüstet, zuweilen auch mit einer Kombination aus CD- und DVD-Player.

Der eigentliche Grund: Mit dem DVD-Player verwandelt sich das Autoradio in ein voll funktionstüchtiges Multimedia-Gerät. Solche Apparate sind zusätzlich mit einem LCD-Display bestückt, das sich meist bequem per Touchscreen bedienen lässt.

Dank des großen Displays eignet sich das Autoradio dann sowohl als Navigationsgerät als auch als kleiner Fernseher. Eine Bildschirmdiagonale von 6 bis 7 Zoll ist hier Standard. Gegebenenfalls lässt sich das System noch mit weiteren Bildschirmen aufrüsten, die sich an der Rückseite der Kopfstützen befestigen lassen.

Diese Ausstattung ist besonders attraktiv für Familien. Denn je länger die Fahrt dauert, umso quengeliger wird gewöhnlich der Nachwuchs. Ein unterhaltsamer DVD-Film während der Autofahrt schont also gleichermaßen die Nerven der Kinder wie der Eltern.

Doppel-DIN-Autoradio

Solche DAB-Geräte mit großem Bildschirm zur Wiedergabe von Filmen und Navigationshinweisen passen jedoch schlichtweg nicht in den normalen DIN-Rahmen, der für das Autoradio vorgesehen ist. Deshalb spricht man in diesem Fall von sogenannten Doppel-DIN-Autoradios, die zwei Mal so hoch ausfallen wie ein gewöhnliches Autoradio.

Um diesen Typus von DAB-Radio verbauen zu können, muss das Fahrzeug über einen entsprechenden Steckrahmen im Cockpitbereich verfügen. Die sechs oder sieben Zoll Gerätediagonale benötigen nun einmal Platz.

Die Doppel-DIN-Autoradios unterscheiden sich voneinander im Wesentlichen darin, ob ein Navigationsgerät bereits eingebaut ist. Zuweilen sind sie wegen des größeren Platzangebots auch mit Extras wie einem DVD-Brenner ausgestattet. Dies ist sicherlich kein Muss für ein DAB-Autoradio, doch in manchen Situationen kann dieses Feature recht praktisch sein.

Hersteller

DAB-Autoradios sind bereits seit der Jahrtausendwende erhältlich. Doch anfänglich hielten sich die bekannten Markenhersteller von Autoradios noch merklich mit der Produktion zurück oder ließen dieses Marksegment völlig außer Acht.

Seitdem klar ist, dass das analoge Radio ein Auslaufmodell ist, hat sich jedoch die Stimmung bei den Herstellern komplett gedreht. Nun dominieren wieder die großen Marken den Markt für DAB-Autoradios. Zu den bekanntesten Namen in diesem Bereich zählen:

  • JVC
  • Kenwood
  • Blaupunkt
  • Pioneer
  • Sony

JVC

JVC gehört zu den Premium-Marken und ist deswegen im mittleren und oberen Preissegment angesiedelt. Die Firma bietet zwar auch Modelle mit reduzierter Ausstattung an, hat sich jedoch vornehmlich auf den Doppel-DIN-Bereich spezialisiert.

Dort bekommt der Kunde einen 6,1 Zoll großen Widescreen-Monitor mit Touchscreen geboten und alle Verbindungsmöglichkeiten, die das Herz begehrt. MP3-Player, Smartphone, iPod und iPhone lassen sich wahlweise über USB oder Bluetooth anschließen. Ein Dual-AUX-Eingang ist ebenfalls vorhanden. DVD- und CD-Player sind im Standardangebot inbegriffen.

Darüber hinaus punkten die Geräte von JVC mit einem sinnvoll gelösten Diebstahlschutz. kenwood-kdc-bt73dab-digitalradio-mit-bluetooth-freisprecheinrichtung.jpgMan kann die Gerätefront entnehmen und in einer bequem zu transportierenden Box verstauen. Die JVC-Autoradios verfügen zudem über eine Funktion, die das Display während der Nachtfahrt automatisch herunterdimmt.

Kenwood

Bei Kenwood findet man vom Schnäppchen bis zum qualitativ hochwertigen Doppel-DIN-Autoradio die gesamte Produktpalette vor. Die Geräte sind mit USB und Bluetooth ausgestattet, bieten aber zudem noch einen integrierten SD-Kartenslot. Außerdem legt Kenwood viel Wert auf Kompatibilität zu iPod und iPhone.

Die Kenwood-Geräte beherrschen neben DAB+ natürlich auch noch das herkömmliche UKW-System. Besonderes Extra hier: Wenn die Empfangsqualität schwächelt, sucht das Autoradio eigenständig nach einer besser zu empfangenden Frequenz des gleichen Senders. Zudem sind die Geräte zwecks Diebstahlschutz mit abnehmbaren Frontgehäusen versehen.

Blaupunkt

Blaupunkt hat seine Produktion inzwischen zwar weitestgehend nach Asien verlagert, weiß aber immer noch mit Qualität zu glänzen. Schöner Nebeneffekt: Auch die hochwertigeren Geräte sind dadurch zu einem vergleichsweise erschwinglichen Preis erhältlich.

Das Einsteiger-Modell von Blaupunkt bietet ein MP3-fähiges DAB-Autoradio, das neben einem Kartenlesegerät auch über USB verfügt. Die höherwertigen Blaupunkt-Geräte sind mit GPS-Navigationssystem, Touchscreen-Display und USB-Flash-Player ausgestattet. Allerdings muss man schon zu den teureren Varianten greifen, wenn man eine kabellose Freisprecheinrichtung wünscht.

Pioneer

Das Basismodell von Pioneer gibt es wahlweise als DAB-Autoradio mit CD-Player oder als USB-Radio mit Anschlüssen auf der Vorderseite. Ein externes Mikrofon, das sich zum Telefonieren mit dem Smartphone oder iPhone nutzen lässt, liegt dem Lieferumfang bereits bei.

Die besser ausgestatteten Geräte von Pioneer bieten zusätzlich Bluetooth. Besonderes Highlight: Die vorinstallierte Software MIXTRAX EZ mixt auf Wunsch jedes Musikstück individuell ab. So verwandelt sich das Auto in eine mobile Diskothek.

Alle Pionier-Modelle arbeiten zudem mit einem sogenannten Advanced Sound Retriever. Dieses System dient dazu, qualitativ schlechte MP3s digital nachzubearbeiten und zu optimieren. Somit erreicht man auch bei mieser Ausgangsqualität ein akzeptables Sounderlebnis.

Die großen Doppel-DIN-Autoradios von Pioneer besitzen eine regulierbare RGB-Beleuchtung, mit deren Hilfe sich ein einheitlicher Look von Display und Armaturen erzeugen lässt. Besonders positiv sticht der großzügige 7-Zoll-Bildschirm ins Auge.

Sony

Sony kann insbesondere im Bereich der DAB-Autoradios mit integriertem DVD-/CD-Player punkten. Denn hier bietet der japanische Hersteller hervorragenden 5.1-Surround-Sound. Auch der Tuner des Autoradios ist der Konkurrenz überlegen. Dank des Digital-Clarity-Systems werden hier noch bessere Ergebnisse in der Klangwiedergabe von UKW-Sendern erzielt.

Ansonsten bieten die Sony-Modelle gehobenen Funktionsumfang. Sie sind mit Bluetooth, USB, externem Mikrofon, Freisprecheinrichtung und Touchscreen bestückt. Nettes Schmankerl: Eine sogenannte SensMe-Technologie sucht passend zur Gefühlslage des Fahrers Musiktitel aus. Da ist für Stimmung auf jeder Fahrt gesorgt!

Fazit

Für alle, die noch nicht über DAB+ verfügen, wird es allmählich Zeit, das Auto umzurüsten. Ein konkreter Abschalttermin für die analoge Übertragungstechnik ist zwar noch nicht anberaumt, doch dies ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit. Wer nicht plötzlich ohne Empfang dastehen will, sollte also vorsorgen.

Doch unabhängig von technischen Gründen lohnt sich der Umstieg allein wegen der besseren Klangqualität und Ausstattung von DAB-Autoradios. Der wesentliche Vorzug der modernen Geräte liegt darin begründet, dass sie gleichzeitig Radio empfangen, Musik oder Filme abspielen und als Freisprecheinrichtung sowie als Navigationsgerät dienen können.